Schamane
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Ranch
2 Jahre sind vergangen und ich habe wieder die Gelegenheit die Ranch zu besuchen  September 2016
wieder sind die neuen Eigentuemer nicht da, aber auf dem Weg zur Ranch bin ich der Bueffelherde begegnet, sie hat sich vermehrt. Auch mein Stachelschweinchen habe ich nachts spaet angetroffen,  wieder auf dem gleichen Baum, es ist sehr gewachsen, seit 2011  denn seitdem hatte ich es nie mehr gesehen. Full Moon war wie immer gluecklich,  hat alles begruesst. Auch die Rehe sind nicht scheu,  genau so  wie ich es von damals kannte. Gary hat seine Kuehe nicht mehr hier, sie sind nun auf der Nachbarranch. 
Nun ein paar neue Bilder:



















das Jagen ist verboten, von daher sind die Tiere nicht scheu 


dieses Bild und die folgenden entstanden in ca. 2 Meter Abstand











Ich freue mich, dass ich einmal im Jahr die Ranch besuchen kann, wo ich eine sehr glückliche und zufriedene Zeit verbracht habe.
Dort war mir bewusst geworden, dass Träume wahr werden. Auch wenn die Vorstellung war, für immer dort zu sein, was sich nicht erfüllte, so war ich offen und es kam noch viel, viel schöner, als ich losgelassen hatte, Glück wünschte. Es ist jedes Jahr ein gutes Gefühl in großer Dankbarkeit zu kommen, mit großer innerer Zufriedenheit zu gehen. Es hat sich nicht viel verändert, lediglich ist jetzt eine dicke Kette am Eingangstor, meine Kühe sind fort, so ist es ein wenig leerer. Mein Hund interessiert die dicke Kette nicht und er läuft ein Stück den Weg hoch. Freut sich auch, an jenem schönen Ort, wieder zu sein. Den alten Postmann von über 80 Jahren habe ich wieder angetroffen, er fährt über Land. Sein Weg ist auf einer Dirt Road und sehr einsam, er genießt es, sie mehrmals in der Woche zu fahren und noch nützlich zu sein. Die Freude war gegenseitig, sich wieder zu sehen, es war ein "Zufall".  Nur hier und da mal eine Ranch auf 100 Meilen genau 3. Was man hier sehen kann sind Antilopen, Stachelschweinchen, Kühe, Rehe, Coyoten, Hasen, Raben und Schlangen. Was man antrifft ist die Stille und die große Weite, die Seele kann sich erfreuen, man kann überall anhalten und staunen. 




Mesa












Schwellenhüter 2011






mein Stachelschwein



Abendspaziergang mit Hund und meinen anderen 4-beinern, sie haben uns ins Herz geschlossen und wir sie auch 


Das Kälbchen ist mächtig gewachsen. Es ist schön seine Lebensfreude zu sehen, wenn es voll Übermut in den Pferch gelaufen kommt, auskeilt, zu den anderen zurück rennt. Mittlerweile ist es sehr zutraulich. Alle werden frei geboren, oft versteckt sie das Muttertier nach der Geburt, dass es oft Tage dauert, bis sie es mitbringt zur Tränke und wenn es so trocken ist wie jetzt für Zusatzfutter. Mittlerweile sind auch die anderen so zutraulich, dass sie mir aus der Hand fressen und oft wie ein Hund nachlaufen.



Heute ist es wieder  warm. Die Eidechse freut sich in der Sonne zu sein. Sie wohnt hier am Haus und ist deutlich dadurch zu erkennen, dass ihr ein Stückchen am Schwanz fehlt.

Die zweite Bullsnake ist auch wieder zurück. Aber sehr scheu, so gelang es mir nur Mister 5 zu fotografieren. Da ich täglich nachschaue, ob all meine Tiere gesund sind, ist er schon daran gewohnt. Die andere wird sich auch daran gewöhnen. Beide Schlangen haben eine stattliche Länge von ca. 1,50m.



Gestern war es sehr kalt, leichter Schneefall. Die Kühe haben mal wieder einen Weg gefunden, auf den Hof zu dem Futtervorrat  vorzudringen. Frühsport für mich sie wieder von dort zu vertreiben.  Da sie mich mögen, kein leichtes Unterfangen. Danach ausgiebig gefüttert, obwohl sie sich schon vorher reichlich selbst versorgt hatten. Dann hoch zu Garys Weideland. Ein weiter Weg. Endlich nach 3 Tagen fanden wir dann endlich gestern das gesuchte, neugeborene Kälbchen, wohlbehütet mit seiner Mutter.  Nachmittags beim Wandern über mein Land, tat mein Hund ein Reh auf. Kam aber folgsam zurück. Das Reh blieb stehen und schaute lange zu uns, tat dann einige Schritte auf uns zu. Verharrte lange und drehte dann gemütlich ab und ging seiner Wege. Heute Morgen, die Berge sind wie mit Puderzucker überzogen und es sieht schön aus im Sonnenschein. Diesmal warteten die Kühe artig aufs Futter. Nun sind sie wieder in die grenzenlose Weite bis zum Spätnachmittag gezogen. Bei meiner Wanderung heute Morgen dachte ich einen Moment intensiv an das Reh von gestern und plötzlich stand es ca. 100 Meter von mir entfernt. Dann gab es einen Laut von sich und bewegte sich dann zu den Wachholderbüschen und verschwand. Jetzt muss ich doch lachen, Nachbars Kühe, nun er selbst wohnt ca. 30 Meilen weg, sind ausgebrochen und bevölkern den Weg und versuchen hier aufs Grundstück zu kommen. Alle Kühe scheinen hier wahre Ausbrecherkönige zu sein.
 



Hier sind sehr viele Hasen, sie haben wohl keine wirkliche Hundeerfahrung, denn ich konnte trotz Hund, dieses schöne Foto machen

Die Kolibris sind entzückend, sie genießen ihre spezielle Tränke. Ihr Flügelschlag ist sehr laut, wenn man bedenkt, wie winzig sie sind. Gestern flog mich einer an, hielt meinen Pullover für eine Blume und verweilte so eine Zeit an meinem Arm.

Auch eine Hasensasse fiel mir nur deshalb auf, weil ein Jack Rabbit mir regelrecht daraus vor die Füße sprang



Nachwuchs





Morgenspaziergang auf meinem Land
Gestern war starker Wind mit über 70 km/h. Nachwuchs in Form einer Kuh mit Kalb ist eingetroffen. Ganz früh ging ich heute Morgen füttern. Das Wasser im Wasserbecken hatte eine dünne Eisschicht. Es dauerte eine geraume Zeit, bis Wasser durch den Schlauch ins Becken lief. Als die Tiere versorgt waren, bin ich losgewandert. In der frühen Morgensonne sah ich dann 5 schöne Antilopen. Sie hatten Witterungen bekommen und sprangen in der ihrer  eigenen Art, die mir so gut gefällt,  davon.  Ich fand einen Platz, dort halten sich wohl öfter Coyoten auf. Aber auch heute habe ich keine zu Gesicht bekommen.


Samtschwarz ist der Himmel, keine unnatürliche Lichtquelle weit und breit. Der Mond ist noch nicht aufgegangen, die Sterne funkeln am Himmel. Der starke Wind vom Tag, der die Bäume Geschichten erzählen ließ, hat sich gelegt. Es ist wieder so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte. Plötzlich knurrte mein Hund leise. Sicher sind Antilopen, Rehe oder ein Elch zur Kuhtränke gekommen. Das Quellwasser ist von sehr guter Qualität speist die Tränke. Das Wasser ist so reguliert, dass es die Tränke stetig, aber sehr, sehr langsam auffüllt. Dadurch läuft geringfügig Wasser über, dies dient dann Hasen und Vögeln als Tränke.  Nachts um 1 Uhr riss mich mein Hund aus dem Schlaf. So wütend habe ich ihn noch nie erlebt. Die Außentür zum Schlafzimmer ist wie immer auf, lediglich die Fliegendrahttür ist geschlossen. Mein Hund hat dies als Grenze akzeptiert. Immer wütender knurrt er, zum ersten Mal rieche ich bewusst, wie ein Hund riecht, wenn er aufs Höchste aufgeregt ist. Das Knurren wurde langsam leiser und ich wusste, das Tier, was immer es war, hatte er so in die Flucht geschlagen. Am nächsten Morgen fanden wir Kot, entweder von einem Reh oder Elch.


 
Gestern durchstreifte ich das Land und fand ein Geweihende. Der Rehbock, welcher mich vom Zaun aus grüßte, besaß nur noch eins. Mag sein, dass es von ihm stammte. Ich freute mich und nahm es mit. Heute Morgen als ich bei aufgehender Sonne im Schlafanzug mit dem Hund raus ging, die Augen noch nicht wirklich offen, präsentierte sich mir ein wunderschönes Bild. 3 pronghorns waren an der Tränke. Sie nahmen uns wahr, so blieben wir ganz ruhig stehen. Wir schauten uns an, sie ließen mir Zeit dazu und dann sprangen sie in ihrer eigenen sehr harmonischen Art und Weise davon.


Ein Rehböckchen grüßt vom Zaun aus zum Fenster rein. Zuvor hat er von den Blättern des Apfelbaums genascht. Es ist 6:15, der Tag erwacht. Wir gehen raus, die Vögel beginnen zu zwitschern, Eis ist auf der Vogeltränke. Hasen hüpfen fort. Vor der Scheune finde ich 2 Eulenfedern. Coyotenspuren, aber bisher habe ich noch keine gesehen, höre nur nachts in der Ferne ihr Heulen.
Leben und Tod liegen dicht beieinander. Ein extrem starker Sturm war aufgekommen, riss die Verkleidung der Scheune ab und eine Tragödie wurde sichtbar. Wann es passierte??? Meine Aufgabe war es ein Grab zu schaufeln, wunderschöne Spechte und Blubirds zu begraben. Über 20 der herrlichen Tiere haben hier mittlerweile ihre Ruhestätte gefunden.
 
Am nächsten Tag neues Leben in Form von 5 Kälbchen zur Ranch gebracht. Ein Gänseblümchen habe ich gepflanzt. Die Blüten schmeckten wohl einem Hasen, ich hoffe, dass bald neue Blüten kommen. Samtschwarz ist der Nachthimmel übersät mit funkelnden Sternen und der Mond ist intensiv. Eine Räucherung steigt zum Himmel. Die Welt ist nun ganz leise, friedlich.   Tagsüber kommen die Raben.  Einige Tagen vor meiner Ankunft wurde von jemand, der ab und zu nach dem Haus schaut, eine Klapperschlange gesehen, als sie sich an der Hauswand sonnte. So trage ich immer hohe Stiefel, wenn ich mit meinem Hund die Natur durchstreife. Habe ein wachsames Auge auf ihn, der mich so treu begleitet. Bald beginnt die Zeit der Häutung, dann sind die Schlangen blind und etwas aggressiv. Wenige Stunden, nachdem ich dies geschrieben habe, bewässerte ich nachmittags in der warmen Sonne die Sträucher, plötzlich bewegte sich einen halben Meter vor mit etwas im Wasserstrahl, es war die Klapperschlange, der meine Dusche wohl nicht so gefiel und schnell sich unter den Steinen verkroch. Sie ist noch jung und wohl eine Diamond. Keine Greeny wie letztes Jahr. Diese Ecke des Hauses ist bei Tieren wohl sehr beliebt. Das Rehböcken, die Schlange, die Hasen. Dort stellte ich mir immer vor, das Reikizimmer zu haben. Es scheint der ideale Ort zu sein. 
 

 

Die Kälbchen haben sich gut an mich gewöhnt. Wenn ich spazieren gehe und sie auf dem riesigen Gelände ausmachen kann und rufe, kommen sie zum Zaun und begrüßen uns. Oben auf der Ranch bei der Tränke sind wir ein gewohntes Bild. Ich finde es rührend, dass sie so vertrauensvoll kommen, egal wo sie uns sehen.




bei der Arbeit  
überall sind sie geduldet, aber nicht beim Garten :-)
sie haben freies Land von 2.000.000 Quadratmetern dies sollte reichen.
Der Garten und der Weg sind uns :-) 
Schön ist es, wenn man aufwacht, sie vom Bett aus weiden sieht.  
bei NASCHA  
   
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